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Anleitung zum Betrieb von zwei umgebauten Interfaces an einem LPT-Port

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Als erstes sollten wir uns vergewissern, das keine Brücke beim Umbau des Interfaces beim Sockel DCH gesetzt wurde, sondern ein 10 KOhm Widerstand wie auf dem Bild (selbstverständlich paßt auch ein normaler 1/4 Watt Widerstand, falls jemandem SMD-Teile einfach zu klein sind).

Dann sollte (nur bei der Version 1, siehe Hauptseite) darauf geachtet werden, daß Pin 8 mit der direkt darüberliegenden Masseleitung verbunden wird. Bei der Version 2 ist dieses bereits berücksichtigt.

Nun muß nur noch ein 16 poliger IC-Sockel an dem freien Platz neben dem Flachbandkabel eingelötet werden (DCH). Damit ist das Master-Interface bereits fertig umgerüstet. Beim Slave-Interface reicht bereits die einfache Umrüstung wie hier oder hier beschrieben.

Hier ein Bild des Adapterkabels (Prototyp) mit 25poliger SUB-D-Buchse und IC-Sockel mit folgender Belegung:
PIN IC-Sockel (DCH)
PIN SUB-D 25pol Buchse
Bezeichnung/Funktion
2
11
COUNT/DATA IN *) nicht direkt verbinden
siehe nächstes Bild
8
18
GND
12
5
CLOCK
13
4
DATA-OUT
14
3
LOAD-IN
15
2
LOAD-OUT
16
6,7
+5V zum Hochlegen der beim 2. Interface
ungenutzen Analogsteuereingänge

Die Leitung 2 vom DCH-Sockel darf nicht direkt mit dem Pin 11 des SUB-D-Steckers verbunden werden. Es muß dazwischen noch ein Inverter geschaltet werden. Dieser dreht das Signal um, d.h. aus H-Pegel wird L und umgekehrt. Es gibt hierfür mehrere praktische Lösungen. Beim Prototyp habe ich ein 7400 TTL-IC zum Wandeln genommen. Dieses paßt auch problemlos in das SUB-D-Gehäuse und stört deswegen nicht (siehe ein Bild oben). Die nichtgenutzen Eingänge wurden entweder mit +5V oder GND verbunden, um ein undefiniertes Schwingen der offenen Gatter zu verhindern. von den 4 Gattern wird nur eines benötigt. Natürlich können auch andere Lösungen (Transistor, Single-SMD-Inverter etc) verwendet werden. Hauptsache das Signal wird invertiert.

Zu guter Letzt habe ich bei Reichelt noch "IC-Sockel für Flachband, Dual-Inline, 16-polig", wie neben der Beschaltung des 7400 abgebildet gefunden. Das sieht natürlich um einiges professioneller aus, als der Sockel beim oben abgebildeten Prototyp.